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Was ist Urbivio?
Urbivio zeigt dir, was in deiner Stadt gerade los ist: wo du parken kannst, wo gebaut wird, wie gut die Luft ist. Dafür nutzen wir offene Daten, also Daten, die Städte und Behörden frei für alle veröffentlichen.
Jede Angabe führt zurück zu ihrer Quelle. So kannst du immer nachsehen, woher sie kommt und wie aktuell sie ist.
Häufige Fragen
Woher kommen die Daten?
Von Städten, Behörden und anderen öffentlichen Stellen, die ihre Daten unter einer offenen Lizenz veröffentlichen. Wir nutzen nur Daten, die wir ausdrücklich verwenden dürfen, und nennen bei jeder Angabe die Quelle. Alle Quellen findest du in der Datenbibliothek.
Was ist die Datenbibliothek?
Die Datenbibliothek zeigt dir für jede Stadt alle Datensätze, die Urbivio nutzt: wer sie veröffentlicht, unter welcher Lizenz, für welchen Zeitraum, wie oft sie aktualisiert werden und wann wir das zuletzt geprüft haben. Bei manchen Datensätzen speichern wir den Verlauf selbst, zum Beispiel die Belegung der Parkhäuser seit dem 28. Januar 2026. Dort steht, für welchen Zeitraum der Verlauf gespeichert ist und an welchen Tagen die Quelle keine Daten hat. Solche Lücken können wir nicht nachträglich füllen. Zusätzlich schreiben wir unsere eigenen Abrufe mit, damit künftige Lücken kleiner werden. Zur Datenbibliothek
Wie funktioniert die Startseite?
Die Startseite „‹Stadt› jetzt“ ist dein Wegweiser: Für jede Ebene gibt es eine Karte mit Symbol, Name, einer kurzen Frage und einem Satz, was du dort findest. Das kleine Etikett unten sagt, wie die Ebene arbeitet, zum Beispiel „Alle 5 Minuten neu“ oder „Verlauf seit 2016“. Ein Klick irgendwo auf die Karte öffnet die Ebene. Die letzte Karte führt zu „‹Stadt› damals“ mit den alten Stadtplänen.
Auf der Startseite stehen bewusst keine Zahlen. Die aktuellen Werte, etwa freie Parkplätze oder offene Toiletten, siehst du in der Ebene selbst, zusammen mit der Angabe, woher die Daten kommen und wie aktuell sie sind.
Unter „Auswahl anpassen“ wählst du, welche Karten du sehen möchtest. Dein Browser merkt sich die Auswahl in einem Cookie. Neue Ebenen erscheinen bei dir automatisch.
Du kannst Urbivio auch wie eine App auf den Startbildschirm legen: auf dem iPhone über „Teilen“ und „Zum Home-Bildschirm“, auf Android und am Computer über das Browser-Menü („App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“). Die App startet dann direkt mit „‹Stadt› jetzt“.
Wie funktionieren Karte und Liste?
Alle Ebenen erreichst du über „Ebenen“ im Menü. Jede Ebene kannst du dir in verschiedenen Ansichten anschauen, zum Beispiel als Karte oder als Liste. Oben neben dem Namen der Ebene wechselst du zwischen den Ansichten; auf dem Handy stehen dort nur Symbole. Deine Auswahl und deine Filter bleiben dabei erhalten und stehen auch in der Adresse, sodass du sie teilen oder als Lesezeichen speichern kannst.
Was die Ebene zeigt, wählst du mit den runden Knöpfen oben auf der Karte oder über der Liste: Ein Tipp blendet eine Sorte ein oder aus. Manche Filter gelten nur für eine Sorte, etwa „jetzt geöffnet“ für Toiletten; sie erscheinen nur, solange diese Sorte eingeblendet ist. Auf dem Handy stehen vorn „Filter“ und dahinter die Sorten mit kurzen Namen. „Filter“ öffnet unten eine Übersicht mit allen Sorten und ihrer Anzahl, den übrigen Filtern und „Zurücksetzen“. Ein Punkt am Knopf „Filter“ zeigt, dass gerade ein Filter wirkt.
Auf der Karte verschiebst du den Ausschnitt mit Maus oder Finger und zoomst mit dem Mausrad, zwei Fingern oder den Tasten + und −. Tippe auf ein Symbol, um Details zu sehen. Unten auf der Karte steht, wie viele Orte sie gerade zeigt. Mit der Tastatur erreichst du jedes Symbol mit der Tabulatortaste; Enter öffnet die Details, Escape schließt sie wieder.
Die Liste zeigt dieselben Orte mit allen Angaben, alphabetisch sortiert. Sie funktioniert auch ohne JavaScript und mit Screenreadern. Unter „Woher?“ steht in jeder Ansicht, woher die Daten kommen, unter welcher Lizenz und wie aktuell sie sind.
Was zeigt die Ebene „Unterwegs“?
„Unterwegs“ zeigt dir die Trinkwasserbrunnen, die öffentlichen Toiletten und die Defibrillatoren der Stadt, auf Wunsch auch die Hundekotbeutel-Spender. Jede Sorte kannst du einzeln ein- und ausblenden; die Spender sind zu Beginn ausgeblendet. Brunnen, die gerade außer Betrieb sind, sind grau und durchgestrichen.
Brunnen und Toiletten kommen von der Stadt Freiburg (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0), Spender und Defibrillatoren aus OpenStreetMap. Ob eine Toilette „jetzt geöffnet“ ist, berechnen wir aus den Öffnungszeiten und der Saison, die die Stadt angibt, in der Ortszeit der Stadt. Fehlt eine Öffnungszeit, steht dort „Öffnungszeit unbekannt“, und die Toilette erscheint nicht unter „jetzt geöffnet“. Vor Ort können die Zeiten abweichen.
Warum fehlen Hundekotbeutel-Spender?
Die Stadt veröffentlicht keine Liste der Spender. Wir zeigen deshalb die Spender aus OpenStreetMap, der freien Weltkarte, die Freiwillige pflegen (© OpenStreetMap-Mitwirkende, Open Database License). Wir fragen sie jede Nacht neu ab. Spender haben dort meist keinen Namen; wir nennen die nächste Straße und den Stadtteil.
In OpenStreetMap sind nicht alle Spender eingetragen: Dort stehen gut 50, in der Stadt gibt es nach Presseberichten deutlich mehr. Fehlt ein Spender, kannst du ihn bei einem Spender in der Nähe über „Fehlenden Spender melden“ als Hinweis an OpenStreetMap schicken, dafür brauchst du kein Konto. Mit einem Konto bei OpenStreetMap kannst du ihn auch selbst eintragen. Sobald er dort steht, erscheint er am nächsten Tag hier.
Woher kommen die Defibrillatoren, und was steht dabei?
Im Notfall gilt immer: zuerst 112 anrufen.
Die Defibrillatoren (auch AED genannt) kommen aus OpenStreetMap, der freien Weltkarte, die Freiwillige pflegen (© OpenStreetMap-Mitwirkende, Open Database License). Wir fragen sie jede Nacht neu ab. Wir zeigen, was dort eingetragen ist: wo genau das Gerät hängt, ob drinnen oder draußen, ob es öffentlich oder nur für Kundschaft zugänglich ist, die Öffnungszeiten und wer es betreibt. Diese Angaben übernehmen wir so, wie sie dort stehen; die Beschreibung, wo das Gerät hängt, ist meist auf Deutsch. Als privat eingetragene Defibrillatoren zeigen wir nicht.
Nicht jeder Defibrillator ist in OpenStreetMap eingetragen, und Öffnungszeiten fehlen bei den meisten. Ein Gerät in einem Gebäude erreichst du nur, wenn das Gebäude offen ist. Fehlt ein Defibrillator, kannst du über „Fehlenden Defibrillator melden“ einen Hinweis an OpenStreetMap schicken, dafür brauchst du kein Konto. Mit einem Konto bei OpenStreetMap kannst du ihn auch selbst eintragen. Sobald er dort steht, erscheint er am nächsten Tag hier.
Was zeigt die Ebene „Parken“?
„Parken“ zeigt dir, wie viele Plätze in den Parkhäusern gerade frei sind. Die Zahlen kommen vom Parkleitsystem der Stadt Freiburg, gebündelt von MobiData BW (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0). Wir rufen sie alle 5 Minuten ab, offene Seiten aktualisieren sich von selbst.
Der Ring um das „P“ zeigt ungefähr, wie viel noch frei ist: Ein voller Ring heißt fast alles frei, ein kurzer Bogen nur noch wenig. Die genaue Zahl siehst du, wenn du das Parkhaus antippst, und in der Liste. Ist ein Parkhaus fast voll (weniger als 10 % oder weniger als 10 Plätze frei), ist es rostrot markiert und mit „fast voll“ beschriftet. In der Liste kannst du nach Namen oder nach „am meisten frei“ sortieren.
Ein gestrichelter Kreis mit Fragezeichen heißt: Wir haben gerade keine verlässliche Angabe. „Keine aktuellen Daten“ erscheint, wenn die letzte Messung älter als eine Stunde ist. „Geschlossen oder Messung gestört“ erscheint, wenn die Quelle ein Parkhaus als geschlossen meldet. Das passiert auch, wenn dort nur die Messung ausgefallen ist, und das können wir von hier aus nicht unterscheiden. Vor Ort gilt die Anzeige am Parkhaus.
Für jedes Parkhaus berechnen wir jede Nacht einen typischen Verlauf: wie voll es an diesem Wochentag zu jeder Viertelstunde normalerweise ist. Grundlage sind je Wochentag die 16 jüngsten gewöhnlichen Tage, an denen die Quelle über den Tag verteilt Werte geliefert hat. Feiertage zählen wie Sonntage; Ferien, Heimspiele und große Veranstaltungen zählen nicht mit (siehe Sondertage). Auf der Seite eines Parkhauses siehst du den heutigen Tag im Vergleich: die Linie ist heute, das helle Band zeigt den üblichen Bereich, in dem 8 von 10 Tagen liegen.
Weiter unten zeigt die typische Woche alle Wochentage und Stunden auf einen Blick: Jede Zelle nennt die übliche Belegung dieser Stunde an gewöhnlichen Tagen ohne Schulferien. Je dunkler die Zelle, desto voller ist das Parkhaus dann meist; helle Zellen sind gute Zeiten zum Hinfahren. Die aktuelle Stunde ist umrandet. „–“ heißt, dass es für diesen Wochentag noch zu wenig Daten gibt.
„Voller als sonst“ erscheint, wenn ein Parkhaus gerade deutlich voller ist als üblich: über dem üblichen Bereich, mindestens 20 Prozentpunkte über dem typischen Wert und mindestens zu 60 % belegt. „Noch zu wenig Daten zum Vergleich“ heißt, dass wir für diesen Wochentag weniger als 8 vollständige Tage haben, etwa weil das Parkhaus länger keine Werte geliefert hat.
Welche Sondertage kennt Urbivio?
Feiertage und Schulferien in Baden-Württemberg kommen aus der OpenHolidays API, die Heimspiele des SC Freiburg in Bundesliga und DFB-Pokal aus der OpenLigaDB (beide Open Database License). Wir fragen sie jede Nacht ab. Größere Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt und die vorlesungsfreien Zeiten der Universität tragen wir selbst ein, weil es dafür keine offene Quelle gibt. Spiele im Europapokal und der Frauen fehlen bisher.
Für den typischen Verlauf der Parkhäuser zählt ein Feiertag wie ein Sonntag. Tage in den Schulferien, mit Heimspiel oder mit einer großen Veranstaltung zählen nicht mit, weil sie den gewöhnlichen Verlauf verzerren würden. Für die Ferien rechnen wir einen eigenen Verlauf, sobald es je Wochentag mindestens 8 vollständige Ferientage gibt; bis dahin vergleichen wir Ferientage mit der Schulzeit.
Ist heute ein Sondertag, steht er oben auf der Startseite und auf der Seite eines Parkhauses. Ist ein Parkhaus „voller als sonst“ und gibt es heute ein Heimspiel, eine Veranstaltung oder einen Feiertag, nennen wir das als möglichen Grund.
Was zeigt die Ebene „Baustellen“?
„Baustellen“ zeigt dir, wo in der Stadt an den Straßen gebaut wird und wie lange noch. Die Daten kommen von der Baustellenkoordinierung der Stadt Freiburg (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0). Wir rufen sie jede Stunde ab, offene Seiten aktualisieren sich von selbst.
Der Zeitplan zeigt jede Baustelle als Balken, die rote Linie ist heute. Ganz oben stehen Baustellen, die demnächst beginnen, darunter die laufenden, die zuerst enden. Ausgegraut siehst du Baustellen, die in den letzten zwei Wochen zu Ende gegangen sind. Ein Pfeil am Rand heißt: Die Baustelle geht über den gezeigten Zeitraum hinaus. Tippe auf eine Zeile, um Verkehrshinweis, Umleitung und Bauherr zu sehen. Auf der Karte siehst du die Flächen der Baustellen, kommende sind gestrichelt und haben ein Uhr-Symbol.
Die Stadt veröffentlicht nur verkehrsrelevante Baustellen auf Hauptstraßen, also solche mit größeren Einschränkungen. Kleinere Baustellen, etwa in Wohnstraßen oder auf Gehwegen, fehlen deshalb. Künftige Baustellen meldet die Stadt meist nur wenige Tage vor Beginn.
Die Stadt zeigt immer nur den aktuellen Stand. Damit nichts verloren geht, bewahrt Urbivio jede Baustelle auf, auch wenn sie dort verschwindet. Eine Baustelle gilt als beendet, wenn ihr Ende erreicht ist oder die Stadt sie nicht mehr meldet. Taucht sie wieder auf, läuft sie bei uns weiter. Vor Ort gelten die Schilder.
Was zeigt die Ebene „Luft“?
„Luft“ zeigt dir, wie sauber die Luft an den Messstationen der Stadt gerade ist und wie sie sich seit 2016 verändert hat. Die Daten kommen vom Umweltbundesamt aus den Messnetzen der Länder (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0). Wir rufen sie jede Stunde ab.
Die Bewertung von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ stammt vom Umweltbundesamt. Sie richtet sich nach dem Stoff, der in der letzten Stunde am ungünstigsten war. Ist die letzte Bewertung älter als drei Stunden, steht dort „keine aktuellen Daten“.
Stickstoffdioxid (NO₂) kommt vor allem aus Autoabgasen, besonders von Dieselfahrzeugen. Feinstaub (PM10 und die noch feineren PM2,5) entsteht im Verkehr, beim Heizen und in der Industrie, manchmal weht er auch als Saharastaub heran. Ozon bildet sich im Sommer bei viel Sonne. Ozon zeigen wir in der Liste, aber nicht im Verlauf, weil es dafür keinen Grenzwert für das Jahresmittel gibt.
Freiburg hat zwei Stationen: Die Schwarzwaldstraße ist eine Verkehrsstation direkt an einer viel befahrenen Straße. Die Fehrenbachallee misst den städtischen Hintergrund, also abseits großer Straßen. Der Vergleich zeigt, wie viel der Verkehr ausmacht.
Im Verlauf „seit 2016“ siehst du Monatsmittel, darunter die Jahresmittel als Tabelle. Die gepunkteten Linien sind Bezugswerte für das Jahresmittel: der EU-Grenzwert, der heute gilt, der strengere EU-Grenzwert ab 2030 und die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wurden in einem Monat oder Jahr weniger als drei Viertel der Stunden gemessen, berechnen wir kein Mittel. Die Linie hat dort eine Lücke, und in der Tabelle steht „zu wenige Messwerte“. „7 Tage“ zeigt die einzelnen Stunden, dort sieht man zum Beispiel den Berufsverkehr.
Die Werte des laufenden Jahres sind vorläufig. Das Umweltbundesamt prüft sie bis etwa Juni des Folgejahres, wir laden sie jede Nacht neu. In der Tabelle sind vorläufige Jahre mit * markiert.
Was zeigt die Ebene „Leihräder“?
„Leihräder“ zeigt dir, wo du gerade ein Leihrad bekommst: an jeder Station die freien Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder. In Freiburg ist das Frelo. Die Daten veröffentlicht der Betreiber nextbike als offenen Feed unter CC0, also ohne Bedingungen. Wir rufen sie alle 2 Minuten ab, offene Seiten aktualisieren sich von selbst.
Die Zahl auf der Plakette sind die freien Räder der Sorten, die du oben ausgewählt hast. Suchst du ein Lastenrad, lass nur „Lastenrad“ angehakt, dann zeigt die Karte genau diese. Eine gestrichelte Plakette mit 0 heißt: An dieser Station steht gerade kein Rad der gewählten Sorten. Ein Kreuz heißt: Die Station verleiht gerade nicht. Ein Fragezeichen heißt: Die Station hat sich seit über einer Stunde nicht gemeldet, die letzte Zahl ist dann vielleicht nicht mehr richtig.
Eine virtuelle Station ist eine markierte Abstellfläche ohne Ständer. Du leihst und gibst dort genauso zurück wie an einer Station mit Ständern, die Räder stehen nur frei auf der Fläche.
Wir zeigen nur die Stationen in der Stadt Freiburg. Frelo hat auch Stationen im Umland, etwa in Bad Krozingen, Emmendingen oder Kirchzarten. Die gehören im Feed zu eigenen Regionen und fehlen hier deshalb.
Ausleihen kannst du nur beim Betreiber, zum Beispiel in seiner App, nicht hier bei Urbivio. In den Details einer Station führt dich ein Link direkt dorthin.
Was zeigt die Ebene „Barrierefrei“?
„Barrierefrei“ zeigt dir die Behindertenparkplätze der Stadt und die öffentlichen Toiletten, die die Stadt als barrierefrei angibt. Beides kommt von der Stadt Freiburg (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0). Die Stadt führt jeden Stellplatz einzeln; wir fassen die Plätze an derselben Stelle zu einem Standort zusammen und schreiben dazu, wie viele es dort sind. Außerdem zeigt die Ebene die Spielplätze mit inklusiven Spielgeräten, mehr dazu unter „Familie“.
Ein Teil der Plätze hat einen Sensor im Boden, der meldet, ob der Platz frei oder belegt ist. Diese Meldungen rufen wir alle 2 Minuten ab, offene Seiten aktualisieren sich von selbst. Die Zahl auf dem Symbol sind die freien Plätze mit gültiger Messung. „2 von 2 frei“ heißt: Alle Plätze dort werden gemessen. „1 frei, 2 ohne Messung“ heißt: Für zwei Plätze wissen wir gerade nichts. Steht nur „3 Plätze“ da, gibt es dort keine gültige Messung.
Warum „ohne Messung“? Viele Sensoren sind gestört oder melden sich nicht mehr. Wir zählen einen Sensor nur, wenn er „frei“ oder „belegt“ meldet und sich in den letzten 24 Stunden gemeldet hat. So erscheint ein Platz nicht als belegt, nur weil ein Sensor vor Wochen hängen geblieben ist. Auch eine gültige Messung kann falsch sein, etwa wenn ein Auto schräg steht.
Noch nicht dabei sind Toiletten mit Euroschlüssel (dazu gibt es keine offenen Daten), Aufzüge an Bahnhöfen und barrierefreie Haltestellen.
Was zeigt die Ebene „Familie“?
„Familie“ zeigt dir die Spielplätze der Stadt und Orte mit Wickeltisch. Die Spielplätze kommen von der Stadt Freiburg (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0), die Wickeltische aus OpenStreetMap (ODbL). Beides laden wir jede Nacht neu.
Zu jedem Spielplatz siehst du, ob es dort ein Wasserspiel oder einen Bolzplatz gibt und welche inklusiven Spielgeräte es gibt. Mit den Filtern „mit Wasserspiel“ und „inklusiv“ findest du schnell passende Plätze; Wickeltische bleiben dabei sichtbar. Fotos der Stadt zeigen wir nicht.
Was heißt inklusiv? Inklusive Spielgeräte können auch Kinder mit Behinderung nutzen, zum Beispiel eine Nestschaukel, in der man liegen kann, oder ein Karussell, auf das man mit dem Rollstuhl fahren kann. Welche Geräte ein Platz hat, schreibt die Stadt dazu. Diese Spielplätze findest du auch in der Ebene „Barrierefrei“.
Die Beschreibungen der Spielplätze schreibt die Stadt nur auf Deutsch. Wir zeigen sie unverändert und übersetzen sie nicht automatisch.
Warum fehlen Wickeltische? Die Wickeltische stammen aus OpenStreetMap, einer offenen Karte, die Freiwillige pflegen. Dort sind bisher nur wenige eingetragen, vor allem in Cafés und Restaurants, und die sind meist nur für Gäste da. Kennst du einen Wickeltisch, der fehlt? Mit „Fehlenden Wickeltisch melden“ hinterlässt du in OpenStreetMap einen Hinweis an der Stelle; mit einem Konto dort kannst du ihn auch selbst eintragen. Nach der nächsten Nacht erscheint er hier.
Was zeigt „Freiburg damals“?
„Damals“ legt alte Stadtpläne über die heutige Karte: 20 Pläne von 1838 bis 2020 und den aktuellen Stadtplan von 2023. Das Vermessungsamt der Stadt Freiburg hat sie eingescannt und so eingepasst, dass sie auf die heutige Karte passen. Die Stadt stellt sie als offene Daten bereit (Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0). Zu jedem Plan steht dabei, was die Stadt über ihn angibt: Maßstab, Verlag oder Druckerei und den Zeitraum, für den der Plan gilt.
Durch die Jahre: Mit dem Regler, mit „Früher“ und „Später“ oder mit den Pfeiltasten wechselst du den Plan, der Ausschnitt der Karte bleibt dabei stehen. „Abspielen“ zeigt die Pläne nacheinander. Vergleichen: Zwei Pläne liegen nebeneinander, getrennt durch eine Linie, die du mit Maus oder Finger ziehst; mit der Tastatur springst du mit Tab zur Linie und schiebst sie mit den Pfeiltasten. Als Seite kannst du auch „Heute (Karte)“ wählen. Plan, Modus und Vergleich stehen in der Adresse, du kannst sie also teilen.
Warum zeigen die alten Pläne nur einen Teil der Stadt? Freiburg war damals kleiner, und die Pläne zeigen nur das damalige Stadtgebiet. Außerhalb davon siehst du die heutige Karte. Die Pläne bleiben so, wie die Stadt sie veröffentlicht: Ränder, Legenden, Verzeichnisse und kleine Nebenkarten gehören zum Blatt und stehen deshalb manchmal mitten in der Karte, zum Beispiel Waltershofen, Opfingen und Tiengen im Plan von 1973.
Die Karte der Bombenschäden zeigt die Schäden nach dem Luftangriff vom 27. November 1944. Schwarz sind Gebiete mit schweren Schäden bis zur völligen Zerstörung, die damals unbewohnbar waren, blau Gebiete mit leichten bis mittleren Schäden, die bewohnbar blieben.
Die Pläne kommen vollständig von unserem eigenen Server, nicht vom Kartendienst der Stadt. Wir haben die Scans einmal in Kartenkacheln umgewandelt; dein Browser lädt nur die Stücke, die du gerade siehst.
Was kostet Urbivio?
Nichts. Urbivio ist kostenlos und ohne Werbung.
Welche Daten speichert Urbivio über mich?
Keine persönlichen. Wie oft Seiten aufgerufen werden, zählen wir selbst als Tagessummen, ohne Cookie und ohne deine IP-Adresse zu speichern. Es gibt kein Tracking und keine Werbung, und alles lädt von unserem eigenen Server. Dein Browser bekommt nur ein technisch nötiges Cookie, das Formulare gegen Missbrauch absichert. Wenn du auf der Startseite deine Auswahl anpasst, merkt sich dein Browser das in einem zweiten Cookie. Es enthält nur die Namen der ausgeblendeten Karten und wird gelöscht, sobald du wieder alle Karten zeigst (mehr zur Startseite). Alles Weitere steht in der Datenschutzerklärung.
In welchen Sprachen gibt es Urbivio?
Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Oben auf jeder Seite kannst du die Sprache wechseln.
Für welche Städte gibt es Urbivio?
Zuerst für Freiburg im Breisgau. Weitere Städte sollen folgen.